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23.11.2019

Die Ära Prandhoff

Kaum hatte sich nach dem Ende des Krieges der Gedanke an die Wiederbelebung des Vereines geregt, da begab sich Johann Karl (genannt "Schnieder-Schang") auf die Suche nach einem Dirigenten. Es war ein Glücksfall, dass er dabei auf Hans Prandhoff stieß und ihn und seine Familie nach Allmannsweier brachte.
Hans Prandhoff war Opernsänger. Vor dem Krieg hatte er für "Kraft durch Freude" gearbeitet und war nun arbeitslos. Zu den ersten Singstunden - die ja noch inoffiziell waren und beim "Schnieder-Schang" stattfanden - brachten die Sänger Naturalien mit, um die Familie Prandhoff zu unterstützen.
Seine ganze Energie setzte nun der neue Dirigent für den Verein ein. Doch nicht nur mit dem Chor übte er. Unter seiner Leitung wurde am 7. und 13. April 1947 das Märchenspiel "Hänsel und Gretel" von den Dorfkindern aufgeführt.

Am 1. Mai 1947 fand das erste Waldfest statt. Bei dieser Veranstaltung trat zum ersten Mal ein gemischter Chor auf, der von dem Dirigenten neu gegründet worden war.
Unter der Leitung von Hans Prandhoff wurde intensiv geprobt, die Stimmen geschult und mit Begeisterung gesungen. Der MGV Allmannsweier erreichte ein Niveau, das ihn weit über die Grenzen der näheren Umgebung bekannt machte.

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