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22.09.2019

Die Fahnenweihe

Bereits kurze Zeit nach der Gründung des Vereins wurde der Wunsch laut, eine Vereinsfahne zu erwerben, um ein Symbol des Vereins zu besitzen.
Am 21. und 22. Mai 1911 fand mit großen Festlichkeiten die Fahnenweihe statt. 13 Vereine besuchten dieses Fest und gaben einen entsprechenden Rahmen. Durch das geschmückte Dorf zog der Festzug, begleitet von Festreitern, Festführern und Festjungfrauen. Feierlich wurde die Vereinsfahne vom damaligen Pfarrer Schweickhardt geweiht.

Fahnenweihe 1911
Fahnenweihe 1911

Der Mitbegründer und Dirigent des Vereins, Robert Senger, schrieb dazu im Protokollbuch:

"Möge sie jetzt das Band sein, das die Mitglieder immer enger zusammenschlingt zu einem großen Ganzen, so dass sie immer dem Wahlspruch, der auf ihr steht, Ehre machen könne:

In Freud und Leid zum Lied bereit".

Die Vereinsfahne ist heute noch im Besitz des Vereins. Inzwischen hatte jedoch der Zahn der Zeit so kräftig an ihr genagt, dass eine gründliche Restaurierung nicht zu umgehen war.

Bereits 1911 wurde der erste Dirigentenwechsel notwendig, da Robert Senger das Dorf verlassen musste. Aber auch andere Schwierigkeiten
verschonten den jungen Verein nicht. 1912 verstarb der erste Vorstand Georg Rudel; dadurch wurde der Verein "heimatlos", denn Georg Rudel war der "Bockwirt". In den Räumen des Gasthauses fanden nicht nur die Proben, sonder auch die jährlichen Veranstaltungen statt. Es musste daher in andere Gasthäuser ausgewichen werden.

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